Hundsbichler im Tirol TV

 

Das wichtigste Glied in der Kette der Käseproduktion ist der Konsument!!

 

Es ist uns daher ein großes Anliegen, den Konsumenten mit wesentlichen Informationen zu versorgen, welche eine bewußte Kaufentscheidung möglich machen. Nur der informierte Konsument kann sich bewußt für oder gegen ein Produkt entscheiden. 

Käse ist eines der ältesten und traditionellsten Nahrungs- und Genussmittel. Um guten Käse zu machen braucht es nur 3 "Dinge":

1. gute Milch

2. gutes Naturlab

3. einen guten Käser

 

Hundsbichler ist ein international anerkannter und geschätzter Produzent von hochwertigem Naturlab

 

Wir exportieren heute unsere Naturlabprodukte in viele Länder der Welt. Auch die weltgrößten Käseproduzenten gehören inzwischen zu unseren Kunden. Sie finden bei uns aber auch Labtabletten oder 50 ML Fläschchen mit dem gleichen hochwertigen Produkt für Klein- und Kleinstproduzenten.

Was uns besonders freut, ist die Tatsache, dass nunmehr auch in Ländern wie England oder USA, welche eigentlich bisher nur Labersatzstoffe eingesetzt haben, qualitätsbewusste Käser wiederum verstärkt auf unser Naturlab umstellen.

Die steigende Nachfrage führt dazu, dass wir unseren modernen Betrieb - erst im Jahr 2000 sind wir hier nach Langkampfen in das neue Betriebsgebäude übersiedelt - nunmehr durch einen Zubau vergrößern müssen.

 

Es ist nicht egal, welches Lab beim Käsen eingesetzt wird!

 

Gerne wird dort, wo aus Kostengründen Labersatzstoffe eingesetzt werden, damit argumentiert, dass das Lab ja nur für die Dicklegung der Milch verantwortlich ist und Naturlab daher durch andere, billigere Produkte ersetzt werden kann.

Dem ist nicht so:

  • Labersatzstoffe sind billig in der Anschaffung, führen aber zu extremen Ausbeuteverlusten beim Käsen (es werden weniger wertvolle und wichtige Inhaltsstoffe der Milch in den Käse übergeführt.
  • Labersatzstoffe führen zu Bittertönen im Käse und zu einer anderen Textur - und das schmeckt man. 

 

Begriffsverwirrung

 

Gerne werden von Vegetariern die Begriffe "tierisches Lab" und pflanzliches oder vegetarisches Lab verwendet. Grundsätzlich muss dazu gesagt werden, dass diese zwar freundlichen, aber falschen Bezeichnungen für mikrobielle Labersatzstoffe natürlich auch gerne von den Produzenten dieser Labersatzstoffe eingesetzt werden.

Vegetarier werden durch diese fälschlich eingesetzten Begriffe aber manipuliert und instrumentalisiert.

Lab ist die Bezeichnung für das natürliche Produkt, welches aus Kälbermägen extrahiert wird.

Alle anderen Produkte sind - auch laut Gesetz - als Labaustauschstoffe zu bezeichnen. Pflanzliches "Lab" findet mit Ausnahme einiger regionaler Käsesorten in Portugal keine Verwendung, da es zu untypischem Geschmack im Käse führt.

Vegetarisches "Lab" oder mikrobielles "Lab" ist ein milchfremdes Enzym, welches von Schimmelpilzen produziert wird und eigentlich als Labaustauschstoff deklariert werden müsste.

FPC oder reines Chymosin aus natürlicher Fermentation - ist Chymosin, welches aus gentechnisch manipulierten Hefen oder Schimmelpilzen gewonnen wird. Inwischen stammen auch die Gene für die Genmanipulation nicht einmal mehr vom Kalb, sondern von anderen Säugetieren.  

 

"vegetarische" Labersatzstoffe

Genaugenommen gibt es keine vegetarischen oder vegetariertauglichen Labersatzstoffe.

Auch bei der Fermentation von Schimmelpilzen - dem Produktionsverfahren von mikrobiellen Labersatzstoffen - werden tierische Produkte als Nährmedium eingesetzt. Die verwendeten Nährmedien werden aber wohlweislich niemals offengelegt und müssen nach Gesetz auch nicht offengelegt werden. Das gleiche gilt auch für eventuelle Allergene im Nährmedium.

 

Kälberschlachtungen

Naturlab wird aus Kälbermägen extrahiert. Aber: kein Kalb wird für die Produktion von Naturlab geschlachtet. Die Kälber werden entweder für die Fleischproduktion, aber vor allem für die Milchproduktion geschlachtet. Wenn es keine Nachfrage nach Naturlab gäbe, so hätte dies keinen Einfluss auf die Kälberschlachtungen. Die Mägen würden dann weniger aufwändig aufbereitet und z. B. zu Tierfutter verarbeitet. 

Die einzige natürliche Methode Milch zu bekommen beruht eben darauf, dass die Milchkuh ein Kälbchen bekommt. Diese Kälber werden dann größtenteils geschlachtet. Es gibt allerdings auch eine andere, sehr umstrittene Methode, welche vor allem in den USA zum Einsatz kommt: der Einsatz von Hormonen, welche die Kuh permanent Milch geben lassen.

 

Tierleid

Viele Vegetarier lehnen den Einsatz von Naturlab ab, vergessen dabei aber, dass die Kälber für die Milchproduktion geschlachtet werden. In Europa liegt die durchschnittliche Lebenserwartung einer Milchkuh bei 2,7 Laktationsperioden und die durchschnittliche Milchleistung bei rund 7.000 Litern pro Jahr. Das heißt, dass für die Produktion von rund 19.000 Litern Milch eine Kuh und 2,7 Kälber sterben.

Diese Milchmenge von 19.000 Litern (2,7 Jahre á 7.000 Liter) kann mit der Enzymmenge von 2 Kälbermägen zu Käse verarbeitet werden. Es zeigt sich also, dass Naturlab auch ein nachhaltiges Produkt ist. Ein klares JA zu Milch und Milchprodukten sollte auch ein klares JA zum Einsatz des natürlichen, nachhaltigen und seit mehr als 6000 Jahren getesteten Produktes Naturlab sein.

 

Tierisches Produkt im Käse

Die Bais für die Gewinnung von Naturlab ist der Kälbermagen. Aus diesem wird das Enzym extrahiert und der Magen danach entweder kompostiert oder zur Biogaserzeugung verwendet. Im Lab sind keine Magenteile. 

1 Liter Labextrakt enthält ca. 1 g Labenzym und rund 18% Kochsalz – der Rest ist Wasser. Für 1 Tonne Käse (10.000 Liter Milch) benötigt man rund 2 Liter Labextrakt, also rund 2 Gramm Enzymsubstanz. Davon verbleiben rund 20% – 30% im Käse, der Rest geht in die Molke über und wird hier durch die Molkenpulvertrocknung zerstört.

Im Käse verbleiben also rund 0,5 bis 0,6 Gramm Enzymsubstanz pro Tonne. Dies entspricht rund 0,5 bis 0,6 ppm (parts per million). 1 kg Käse enthält also 0,0004 bis 0,0006 g Labenzym.

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