Die Geschichte des Labs
Laut geschichtlicher Überlieferung sollen vor zirka 4000 bis 5000 Jahren die alten Ägypter erstmalig das Lab entdeckt haben. Sie verwendeten getrocknete Därme und vor allem Mägen als Aufbewahrungsbehälter für Flüssigkeiten. Die darin gelagerte Milch gerann dann zufällig durch das Lab-Enzym des Magens und wurde somit haltbar gemacht. Daraus entwickelte sich dann im Laufe der Jahre und Jahrhunderte die Käsekunst. Naturlab ist also seit jeher mit Käse untrennbar verbunden.
Die Firmengeschichte
Der Firmengründer, Kommerzialrat Josef Hundsbichler (1913–1995), entstammte einer alten Zillertaler Bauern- und Käserfamilie. 1947 begann er in Kufstein mit bescheidensten Mitteln, aus getrockneten Kälbermägen ein verkaufsfähiges Lab zu produzieren.
Die Labproduktion in Europa war zu dieser Zeit in den Händen einiger weniger mächtiger Betriebe, und so hatte Josef Hundsbichler gegen stärksten
Druck des damaligen Wettbewerbs anzukämpfen. Dennoch konnte er Schritt für Schritt sein Naturlab zuerst in Österreich und später dann im angrenzenden Ausland etablieren.
Die Firma Hundsbichler liefert heute mehr als 80 Prozent des in Österreich verwendeten Naturlabs. Die Exporte gehen in die Schweiz, nach Italien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Zypern, Syrien, Slowenien, Tschechien und in viele andere Länder. Überall dort, wo man Wert legt auf erstklassige Käsequalität, wird auch erstklassiges Naturlab von Hundsbichler nachgefragt.
Heute, wo sich weltweit die Anzahl der Hersteller von Naturlab nahezu jährlich reduziert, präsentiert sich Hundsbichler als international anerkannter und geschätzter Partner der Käsereien.
Zeittafel
| Ca. 4500 v. Chr. | erstmaliger Einsatz von Naturlab in Ägypten |
| 1947 | Beginn der Labproduktion bei Hundsbichler |
| 1960 | Neubau des Betriebsgebäudes in Kufstein |
| 1976 | Verleihung des österreichischen Staatswappens |
| 1987 | Verleihung des Tiroler Landeswappens |
| 1995 | Übernahme der Geschäftsführung durch Sohn Stefan Hundsbichler |
| 1995 | Zertifizierung nach ISO 9000 |
| 1998 | Entwicklung des neuen schonenden Extraktionsverfahrens |
| 1999 | Neubau des heutigen Betriebsgebäudes in Langkampfen bei Kufstein |
| 2000 | Übersiedelung ins neue Betriebsgebäude und Umsetzung des neuen Produktionsverfahrens |
| 2004 | Markteinführung der internationalen Marke BioRen® |
| 2005 | Zertifizierung nach ISO 22000 |
| 2005 | Labpaste Flüssig „für mehr Geschmack im Käse" wird am Markt eingeführt |
| 2008 | Halalzertifizierung der Firma Hundsbichler GmbH durch HFFIA Den Haag und Start der Lieferungen |
| 2009 | Abschluss des Forschungsprojektes TU Dresden: Lab - Käseausbeute und Käsequalität |
| 2009 | Abschluss eines Forschungs- und Entwicklungsprojektes: schonende Extraktionstechnologie für Naturlab |
Wissenschaftlicher Vergleich zwischen Naturlab und "Mikrolab"
..."Mikrolab" bringt Qualitätseinbußen im Käse sowie reelle finanzielle Verluste für die Käserei...
Käseausbeute berechnen
"Mikrolab" bringt Nettoverluste für die Käserei. Rechnen Sie nach.

A-6336 Langkampfen/Tirol · Sportplatzweg 5
Tel. +43 (0)5372 62256-0 · Fax: +43 (0)5372 62256-8





